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Montag, 20. Oktober 2014

Apple Pie

Was für ein traumhaftes Herbstwochenende! Passend dazu gab's diesen Apple Pie, mit buttrig-blättrigrem Teig.



Zutaten für einen Pie
200 g Butter, kalt
55 g Butterschmalz, kalt
375 g Mehl
2,5 TL Zucker
1,5 TL Salz

1 Eigelb, mit kaltem Wasser aufgefüllt auf 180 ml

6 Äpfel
3 EL Mehl
2 EL Vanillezucker
2 EL Zimt-Zucker

1 Ei + 1 TL Wasser

Die kalte Butter und den Butterschmalz in kleine Würfel schneiden und ins Gefrierfach stellen. Mehl, Zucker und Salz vermischen. Das kalte Fett rasch unterarbeiten, am besten mit einem Teigmischer, ansonsten mit den Fingerspitzen, bis das ganze krümlig aussieht. Dann das kalte Wasser-Ei-Gemisch unterrühren.

Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und Teig darauf geben. Möglichst rasch zu einer Scheibe formen. Das Fett darf nicht zu warm werden, es werden also noch kleine Fettstückchen sichtbar sein. Dadurch wird der Teig später schön blättrig. Teig in Klarsichtfolie wickeln und etwa 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

Ofen auf 205° vorheizen. Äpfel achteln, entkernen und in feine Scheiben schneiden. Mit Zucker und Mehl vermischen. Den Teig quer halbieren und auf die gewünschte Größe ausrollen. In die ungefettete Form geben. Äpfel darauf geben. Als Deckel z.B. ein Gitter weben und die Enden zusammendrücken.

Ei und Wasser verrühren und den Kuchen damit einpinseln. 15 Minuten backen, dann Temperatur auf 185° senken. Nochmals ca. 20 Minuten backen, bis der Pie goldbraun ist. Wenn er zu dunkel wird, abdecken.

Dienstag, 8. Juli 2014

Blueberry Swirl Cheesecake

Ich glaub das wird mein neues Lieblings-Cheesecake-Rezept!. Der Kuchen ist extrem cremig und frisch. Und die Blaubeer-Sauce gibt nen geschmacklichen Kick und ist optisch der Knaller :)


Zutaten für eine 23-26 cm Springform:

Keksboden:
135 g zerstoßene Vollkorn-Butterkekse
6 EL geschmolzene Butter
75 g Rohrzucker

Blaubeer-Sauce:
150 g Blaubeeren
1 EL Rohrzucker
1 EL Stärke
1/2 EL frischer Zitronensaft

Füllung:
700 g Frischkäse
300 g griechischer Joghurt
3 Eier Größe L
225 g Zucker
1 Vanilleschote

Für die Blaubeer-Sauce alle Zutaten in einem kleinen Topf verrühren, zum kochen bringen und pürieren. Köcheln bis die Sauce eindickt. Zur Seite stellen.

Für den Keksboden die Kekse zum Beispiel im Mörser verreiben. Mit Zucker und geschmolzener Butter vermischen. In die gefettete Springform drücken und kalt stellen.

Ofen auf 175° vorheizen, große Auflaufform fürs Wasserbad in den Ofen stellen.

Für die Füllung den Frischkäse mit dem Zucker cremig rühren. Dann Vanille und Joghurt unterrühren. Die Eier einzeln einrühren, nur so lange bis sie untergemischt sind. Auf keinen Fall zu viel schlagen, sonst kriegt der Cheesecake Risse!

Die Springform in Alufolie einschlagen und gut abdichten. Füllung auf den Keksboden geben und glatt streichen. Blaubeer-Sauce löffelweise auf den Kuchen geben und mit einem Messer marmorieren.

Die Springform in eine große Auflaufform stellen und die Auflaufform mit kochendem Wasser füllen.

50-60 Minuten backen. Die Mitte des Kuchen sollte noch leicht wackeln. Ofen ein Stück öffnen und Kuchen darin 30-60 Minuten stehen lassen. Auf Zimmertemperatur bringen und dann kalt stellen, am besten über Nacht. Mindestens eine halbe Stunde vorm Servieren wieder aus dem Kühlschrank nehmen. Ggf. mit übriger Blaubeer-Sauce servieren.

Sonntag, 2. März 2014

Backofen-Spareribs

Ich hab Grill-Entzug! Aber der Sommer scheint ja bald da zu sein, wenn es so weiter geht mit dem bekloppten Wetter.

Trotzdem gabs gestern Spareribs ausm Backofen, die auch echt zart sind und vom Knochen fallen!


Zutaten:
Spareribs
Barbecue-Sauce, z.B. diese Selbstgemachte oder diese Gekaufte
Gewürz-Rub (sorry, ohne genaue Mengenangaben): 
Salz, Pfeffer, brauner Zucker, Chili, Paprika, Kreuzkümmel, Knoblauch
Bratschlauch

Als erstes, ganz wichtig (!), das Rippenfell auf der Unterseite der Spareribs mit einem scharfen Messer entfernen. Die Ribs rund herum mit der Gewürzmischung einreiben. In den Bratschlauch geben und bei 120° Umluft ca. 1,5 Stunden garen.

Aus dem Bratschlauch nehmen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit Barbecue-Sauce einpinseln. Bei 120° weitergaren, bis die Barbecue-Sauce eine Art Kruste bildet. Ribs wenden, gleiches Verfahren nochmal. Nochmals wenden, nochmals Barbecue-Sauce drauf pinseln, dann den Grill hinzuschalten und karamelisieren. Aufpassen, das geht recht schnell...

Die Methode mit dem Vorgaren im Bratschlauch nutze ich auch immer Sommer manchmal und packe sie dann danach auf den Grill!



Sonntag, 23. Februar 2014

Chocoloate Chip Cookies

Es gibt so viele tolle Chocolate Chip Cookie - Rezepte! Da wird jeder fündig, egal ob man sie knusprig, "chewy" oder irgendwo dazwischen haben will. Dieses Rezept ist für extra dicke und wunderbar weiche Cookies - so als Abwechslung ;)


Zutaten für 36 Cookies:
2 1/4 Cups Mehl
1 TL Natron
1/2 TL Salz
1 Cup weiche Butter
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
3/4 Cup brauner Zucker
1/4 Cup Zucker
2 TL Vanille-Extrakt
2 Eier
2 Cups Chocolate Chips


Ofen auf 180° vorheizen. Butter, beide Zuckersorten und Puddingpulver in einer Schüssel cremig rühern. Vanillle-Extrakt und Eier unterrühren. In einer weiteren Schüssel Mehl, Natron und Salz msichen. Unter langsamen Rühren zum restlichen Teig geben. Zum Schluss die Schokolade kurz unterheben. Nicht mehr zu doll rühren!

Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen, 3x4 pro Blech, circa 1 EL Teig pro Cookie. 9 Minuten backen. Sie sollen nur am Rand leicht knusprig sein und in der Mitte noch sehr weich. Keine Sorgen, die backen noch nach. Das Backpapier vom Blech ziehen und nach 5 Minuten auf ein Kuchengitter verfrachten und dort vollständig auskühlen lassen.

Samstag, 16. November 2013

Donut Gugl

Habe in letzter Zeit oft über "Muffins that taste like Donuts" gelesen, die in Zimtzucker gewälzt werden und eine Marmeladenfüllung haben. Im Prinzip wie unsre Berliner. Aber gebacken sind sie natürlich viiieeel gesünder als frittiert ;)

Hab mir überlegt, dass sie als kleine Gugl bestimmt süß aussehn und in das Loch in der Mitte kann man prima die Marmelade einfüllen! Ich benutze übrigens diese Förmchen dafür und kann sie nur empfehlen. Sie entsprechen Muffingröße.



Zutaten für 12 Gugl:
230 g Mehl
2 TL Backpulver
1/4 TL Natron
1/4 TL Salz
1/4 TL Muskat
175 g Zucker
1 Ei
200 ml Buttermilch
70 ml Rapsöl
1 TL Vanille-Extrakt

80 g Butter
4 EL Zucker
1 TL Zimt
Lieblings-Marmelade (ca. 12 TL)

Ofen auf 180° vorheizen. Mehl, Backpulver, Natron, Salz, Muskat und Zucker in eine Schüssel geben und vermischen. Ei, Buttermilch, Öl und Vanille-Extrakt mit dem Schneebesen verrühren. Die flüssigen Zutaten zu der Mehlmischung geben. Nur so lange rühren, bis gerade so ein Teig entsteht.

Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen. In etwa 22 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Gugl 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Butter zerlassen, Zimtzucker auf einen Teller geben. Die Gugl mit der Butter einpinseln und im Zimtzucker wenden. Marmelade mit einem Teelöffel oder einem Spritzbeutel in die Mitte geben.

Montag, 4. November 2013

White Chocolate Macadamia Cookies

Hab ja letztens schon mal erzählt, dass ich Cookies mit weißer Schokolade und Macadamia-Nüssen total lecker finde. Das beste Rezept hab ich wieder mal bei Cynthia Barcomi gefunden!


Zutaten für ca. 24 große (!) Cookies:
300 g Mehl
125 g Stärke
1 TL Natron
1 TL Backpulver
1 TL Salz

250 g Butter, weich
220 g Mascobado-Zucker oder Rohrohrzucker
170 g Zucker
2 Eier
1 TL Vanille-Extrakt

400 g weiße Schokoladen, grob gehackt
125 g Macadamia-Nüsse, leicht gesalzen und geröstet, grob gehackt

Mehl, Stärke, Natron, Backpulver und Salz in eine Schüssel sieben.

Butter und Zucker cremig schlagen. Eier einzeln unterrühren. Mit dem Teigschaber die Mehlmischung unterrühren, bis der Teig gerade so zusammen kommt. Schokolade und Nüsse vorsichtig unterheben.

Ofen auf 175° vorheizen, Backblech mit Backpapier auslegen.

Teig mit einen Eisportionierer (damit gehts am besten!) in sechs Häufchen auf das Backpapier setzen. (restlichen Teig kalt stellen, bis er aufs Blech kann...)

Abhängig von der Größe der Cookies ca. 11-14 Minuten goldbraun backen. Auf keinen Fall zu lange backen! Der Rand sollte gerade so knusprig aussehen. In der Mitte müssen sie noch weich und teigig sein, auch wenn's Überwindung kostet sie so bald rauszuholen. Die backen noch nach, wenn man sie noch kurz auf dem Blech liegen lässt und dann auf ein Gitter verfrachtet, zum Auskühlen. So werden die Cookies schön "chewy"!

Samstag, 24. August 2013

Blueberry Muffins

Oh je, schon über einen Monat her seit meinem letzten Post! Aber ich hab den Sommer genossen ;)

Es war ja auch wirklich heiß, oder? Naja, jetzt kühlt es so langsam ab und ich wollte noch schnell was mit den letzten Blaubeeren backen. Den Unterschied zwischen Blaubeeren und Heidelbeeren versteh ich zwar immer noch nicht, bzw. ob es wirklich einen gibt, aber was solls. Lecker sind sie auf jeden Fall!


Zutaten für 12 Muffins:
350 g Mehl
2 TL Backpulver
1/4 TL Salz

125 g Margarine
50 g Vanillezucker
90 g Zucker
2 Eier
125 ml Milch

200 g Blaubeeren

Ofen auf 180° vorheizen. Muffinform vorbereiten (Förmchen oder ausbuttern).

Die Margarine in der Mikrowelle zerlassen. Zucker und Vanillezucker mit der heißen Margarine mit einem Schneebesen verschlagen. Milch, dann Eier unterrühren.

Mehl, Salz und Backpulver mischen. Die feuchten Zutaten dazu geben und mit einem Teigschaber leicht vermischen (nicht zu lange!). Die Blaubeeren vorsichtig unterheben.

In die Förmchen geben und ca. 18 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.

Donnerstag, 11. Juli 2013

Nachgemacht: Buttermilk Pancakes

Von Ann-Kathrins tollen Blog Penne im Topf  bin ich schon lange ein riesen Fan. Gestern morgen gabs zum Frühstück ihre Buttermilk Pancakes. Sind mit Abstand die Fluffigsten, die ich je gegessen habe!


Zutaten für 12 Stück:
3 EL Butter
400 ml Buttermilch
2 Eier
250 g Mehl
3 TL Backpulver
1 Pr. Salz
50 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker

Butter in der Mikrowelle oder in einem kleinen Topf zerlassen und etwas abkühlen lassen. Eier und Buttermilch gut verquirlen. Abgekühlte Butter unterrühren.
In einer zweiten Schüssel Mehl, Salz, Backpulver, Zucker und Vanillezucker mischen. Die feuchten Zutaten dazu geben und alles gut mit dem Schneebesen verrühren. Teig etwas ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Pfanne bei mittlerer Stufe erhitzen.
Pfanne mit etwas Fett, z.B. Margarine bestreichen und ca. 3 EL Teig hinein geben. Wenn sich an der Oberfläche Blasen bilden, kann der Pancake gewendet werden. Weiterbacken bis auch die zweite Seite goldbraun ist. Im Ofen bei 50° warmstellen, solange man die restlichen Pancakes zubereitet.

Schmecken toll nur mit Ahornsirup, aber bestimmt auch mit Früchten, etc.

Samstag, 8. Juni 2013

Cheeseburger

Heute gibts nen relativ klassischen Cheeseburger, nur ohne Gürkchen, da steh ich nicht so drauf. Meist mach ich noch Bacon drauf, karamellisier die Zwiebeln oder so, aber heute wollte ich den Käse richtig rausschmecken. Hab letzte Woche aus Italien nen sehr guten Scamorza mitgebracht...


Zutaten:
Rinderhack(ca. 15% Fett)
Salz, Pfeffer
BBQ-Gewürz (z.B. von McCormicks)

rote Zwiebeln
Käse (heute: Scamorza)
Barbecue-Sauce
Majo
Kopfsalat

Zubehör:
Burgerpresse
Grillpfanne oder Grill

Hack würzen und mit der Presse zu gleichgroßen Patties formen. Kaltstellen. Zwiebeln in Ringe schneiden, Salat waschen und in passende Größe bringen. Brötchen halbieren und toasten.

Patties grillen, Käse darauf legen und schmelzen lassen.

Saucen auf beide Brötchenhälften geben und den Burger zusammen bauen: Fleisch, Zwiebeln, Salat



Burger Buns 2.0

Ich hab ja letztens hier schon mein liebstes Burgerbrötchen-Rezept vorgestellt, doch ich musste noch ein weiteres ausprobieren. Die geniale Cynthia Barcomi hat in ihrem neuen Buch eben solche drin und bisher haben mich ihre Rezepte noch alle überzeugt. Die Burger Buns sind richtig gut, etwas weniger mächtig und dennoch sehr stabil. Geschmacklich find ich die anderen besser, aber bei denen ist man nach einem wirklich pappsatt ;)



Zutaten für 8 große oder 12 kleine Brötchen:
250ml Milch
125ml Wasser
60g Butter
2 Eier (eins für den Teig, eins zum Bestreichen)

650g Mehl
7g Trockenhefe
1-2 EL Rohrzucker
1,5 TL Salz
Sesam

Butter, Wasser und Milch zusammen erwärmen bis die Butter geschmolzen ist. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen, dann 1 Ei hineinschlagen. Mehl, Hefe, Zucker und Salz mischen. Flüssige Zutaten dazu geben und 5 Minuten kneten. Kein Mehl dazugeben, der Teig bleibt recht weich. Zugedeckt ca. 30 min gehen lassen.

Kurz durchkneten, in gleich große Teile teilen und Brötchen formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Nochmals ca. 45 min gehen lassen. Ofen auf 200° vorheizen.

Ei mit einem Schuss Wasser verquirlen, auf die Brötchen pinseln. Mit Sesam bestreuen. 10-12 min backen.

Freitag, 7. Juni 2013

Cinnamon Rolls

Seit meinem ersten USA-Urlaub, da war ich 14, liiieeebe ich Cinnamon Rolls. Wenn ich irgendwo eine Cinnabon-Filiale sehe, werd ich schwach... sogar letztes Jahr im Sommerurlaub auf Malta, bei 40 Grad!

Letztes Wochenende hatten wir mal wieder Besuch und ich konnte zum Frühstück groß auffahren :) Als Grundlage für die Zimtschnecken habe ich eine Hefeteig-Rezept von Cynthia Barcomi verwendet und sie wurden traumhaft fluffig und aromatisch! 



Zutaten:
35g Vollkorn-Haferflocken
Abrieb von einer Orange
1 1/2 TL Salz
325ml heiße Milch
2 Eier
550-600g Mehl
7g Trockenhefe
75g kalte Butter, gewürfelt

Füllung:
100g flüssige Butter
50g Mascobado-Zucker
1 EL Zimt

Frosting:
100g Frischkäse
ca. 50ml Milch
50g Butter
ca. 100g Puderzucker
1 TL Vanille-Extrakt oder 1 Vanilleschote

Für den Hefeteig die Haferflocken, Mascobado-Zucker, Orangenschale und Salz mischen und mit der heißen Milch übergießen. 10 min abkühlen lassen, dann die Eier unterrühren.

Das Haferflocken-Gemisch zu Mehl und Hefe geben und mit der Küchenmaschine kneten, bis der Teig geschmeidig ist. Die kalte Butter nach und nach unterkneten. Wenn der Teig zu klebrig ist, noch etwas Mehl dazugeben. Teig noch ein paar Minuten von Hand kneten, dann zu einer Kugel formen und in eine gebutterte Schüssel legen und zugedeckt gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Teig kurz durchkneten, quadratisch ausrollen (ca. 50x30cm), mit der Butter bepinseln und mit Zimtzucker bestreuen. Aufrollen, in etwa 4 cm dicke Scheiben schneiden und in eine gebutterte Auflauf- oder Kuchenform setzen, dabei die Rollen etwas platt drücken. Nochmals eine halbe Stunde gehen lassen. Ofen auf 180° vorheizen.

Die Zimtschnecken ca. 25-30 min backen. Für das Frosting den Frischkäse mit der sehr weichen Butter und der Vanille cremig schlagen. Puderzucker und Milch unterrühren, je nachdem wie süß und wie fest man das Frosting mag, etwas mehr oder weniger...

Das Frosting über die noch warmen Schnecken geben. Zum Sonntagsfrühstück gabs noch leckere Vanille-Erdbeeren dazu (ca. 1 EL Vanillezucker auf 500 g Erdbeeren).

Donnerstag, 14. Februar 2013

Mikro-Cheesecakes

Eigentlich steh ich ja nicht so auf den Valentinstag, aber zum Backen nutze ich einfach jede Gelegenheit ;)

Naja, "Backen" kann man das hier nicht wirklich nennen, aber so ne schnelle Nummer ist durchaus praktisch, wenn man das Käseküchlein vor der Arbeit und während der Liebste noch schläft machen möchte!

Sieht zugegebenermaßen nicht arg nach Valentinstag aus, aber das wär meinem Schatz auch alles zu kitschig und würde eine Protestaktion auslösen. In dem Maß hat das Küchlein sogar zu ein paar Blümchen geführt, hihi.



Zutaten für 4 Muffin-Silikonförmchen:
200 g Frischkäse
1 gr. Ei (L)
2 EL Puderzucker
1 TL Stärke
Aromen nach Wahl (Vanilleextrakt, Zitronenschale, etc.)
4 Kekse, z.B. Hobbits
Füllung nach Wahl, z.B. Mandarinen...

Den Frischkäse mit Ei, Zucker und Aroma verrühren. In Muffinförmchen füllen und in der Mikrowelle auf höchster Stufe 1 Minute "backen". Die Tür für 20 Sekunden öffnen und nochmals 1 Minute backen. 10 Minuten abkühlen lassen. Keks darauf legen und auf Teller stürzen. Nach Belieben dekorieren, mit Fruchtsoßen, Beeren, etc.

Dienstag, 12. Februar 2013

Caramel Apple Monkey Bread

Gestern hab ich bei Tasty Kitchen  Monkey Breads entdeckt und war sofort Feuer und Flamme. So viele Varianten gibts davon! Süße und salzige, und alle sind extrem schnell zu machen und können auch am Vorabend für's Frühstück vorbereitet werden. Schnell gehts vor allem dann, wenn man es sich einfach macht - wofür die Amerikaner ein Talent haben, wie ich finde. Ich hab mich also an den Großteil der Rezepte gehalten und hab diese Rollen mit Aufbackbrötchen aus dem Kühlregal verwendet, anstatt einen Hefeteig selbst zuzubereiten. Das dauert ja zugegebenermaßen wirklich lange und ist in meiner zugigen Küche auch nicht immer gelingsicher.

Meine letzten süßen Rezepte waren sehr zimt-lastig, ich weiß, aber momentan kann ich davon einfach nicht genug kriegen. Könnt schon wieder vom Duft, der gerade aus der Küche strömt, schwärmen... Hach, wie schön!



Zutaten für eine kleine Guglhupf-Form (halb so groß wie die Normale):
1 Rolle Aufbackbrötchen aus dem Kühlregal
2 EL weißer Zucker
1/2 TL Zimt
50 g Butter
50 g Rohrzucker
1 kleiner Apfel
1 EL gehackte Nüsse

Ofen auf 160° Umluft vorheizen.

Die Rolle mit den Aufbackbrötchen öffnen, die Brötchen entnehmen und vierteln.  Apfel schälen, vierteln, entkernen und würfeln. Weißen Zucker mit Zimt mischen. Teigbällchen, Äpfel und Zimtzucker gründlich mischen. 

Butter mit braunen Zucker schmelzen und einmal kurz aufbrodeln lassen.

Form dick einbuttern, Nüsse auf dem Boden der Form verteilen. Teig und Äpfel dazugeben und gleichmäßig in der Form verteilen. Geschmolzene Butter darüber gießen. Ca. 30 Minuten backen. In der Form 5 Minuten abkühlen lassen, dann stürzen. Nicht zu lange abkühlen lassen, sonst wird der Karamell zu hart und man bekommt das Monkey Bread nur noch schwer aus der Form.

Viel Spaß beim auseinander zupfen und essen!

Sonntag, 3. Februar 2013

Marzipan Apple Pie

Dies ist zwar kein klassischer, echter Apple Pie - denn ich wollte unbedingt Marzipan im Teig verarbeiten. Ich liebe die Kombination von Äpfeln und Marzipan... und wenn dann auch noch Zimt ins Spiel kommt, ist es der allerbeste Duft! Jemand sollte Kerzen herstellen, die so riechen :)



Zutaten für eine Pie/Tarte-Form:
300 g Mehl
60 g Zucker
180 g Butter
110 g Marzipan-Rohmasse
1,5 Eigelb

5 große Äpfel (z.B. Braeburn)
1 EL Zitronensaft
100 g brauner Zucker
1/2 EL Stärke
1/2 TL Zimt
1/4 TL Muskat
einige Butterflöckchen

1 Eigelb
1 EL Milch

Mehl, Zucker, Butter, Marzipan und Eigelb rasch zu einem Mürbteig verkneten und ca. 1 Stunde kalt stellen.

Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Scheibe schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Zucker, Stärk und Gewürze mit den Äpfeln vermischen.

Ofen auf 180° Umluft vorheizen. Die Form buttern. 3/4 des Teigs ausrollen und in die Form drücken. Äpfel in die Form geben, etwas andrücken und dabei eine Kuppel formen. Den restlichen Teig ausrollen und - wenn gewünscht- Sterne ausstechen und diese auf den Äpfeln verteilen. Man kann natürlich auch ein Teig-Gitter anfertigen. Butterflöckchen zwischen den Sternen platzieren. Eigelb mit Milch verrühren und auf die Sterne pinseln.

Ca. 45 Minuten backen. Wenn der Pie zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken.


Sonntag, 20. Januar 2013

Nougat-Brownies

Ich weiß, ich hab vorgestern erst Brownies gebacken... aber was soll ich sagen?
Es war eine Mischung aus notwendiger Resteverwertung und Sonntags-muss-ich-einfach-was-backen... naja, meine Kollegen werden sich morgen freuen ;)



Zutaten für eine Brownie-Form (23x23cm):
300 g Nussnougat
200 g Zartbitterschokolade
90 g Butter
2 EL Rum

150 g Zucker
3 Eier

100 g Mehl
1/4 TL Salz
50 g gemahlene Mandeln
1/2 TL Natron

Nussnougat und Schokolade zusammen hacken. 300 g davon zusammen mit der Butter und dem Rum in der Mikrowelle schmelzen, den Rest zur Seite stellen.

Ofen auf 170° Umluft vorheizen.

3 Eier verquirlen und mit dem Zucker verrühren.

Mehl, Mandeln, Salz und Natron mischen.

Die abgekühlte (!) Schoko-Nougat-Mischung mit der Eier-Zucker-Mischung verrühren. Mehlmischung und gehackte Schoki und Nougat unterheben und nur so lange rühren, bis der Teig zusammen kommt. 

Ca. 25 Minuten backen, Stäbchenprobe machen. In der Form mindestens 20 Minuten abkühlen lassen, bevor man die Brownies in Stücke schneidet.

Freitag, 18. Januar 2013

Cheesecake Brownies

Gibt's was dekadenteres als Cheesecake Brownies? Für mich sind sie schon das Non-Plus-Ultra! Hab sie schon tausend Mal gebacken und jeder liebt sie. Angefangen hat es mit diesem Rezept von den Küchengöttern, doch heute hab ich mal das von Cynthia Barcomi ausprobiert - allerdings ohne Walnüsse. Bin absolut begeistert davon!!! Ihre "Geheimzutat" der Zuckerrübensirup macht glaub ich wieder mal den Unterschied - sind unglaublich saftig und chewy. Mein Schatz war entsetzt, dass ich ein neues Rezept ausprobiert habe, obwohl das andere so genial ist. Er hat mich angeschaut, als wäre ich ein Verräter ;) Mal schaun, ob er nachher zugeben kann, dass sie besser oder zumindest gleich gut sind, hehe.

Wie handhabt Ihr das? Wenn Ihr ein Kracher-Rezept hat, probiert ihr trotzdem andere für das gleiche Gericht/Gebäck aus???


Zutaten für 18 Brownies:
460 g Zucker
5 Eier
1 EL Zuckerrübensirup
350 g Blockschokolade
250 g Butter
210 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
3/4 TL Salz

360 g Frischkäse
90 g weiche Butter
80 g Zucker
50 g Vanillezucker
3 Eier

Ofen auf 160° Umluft vorheizen. Eine Backform (24x32) einbuttern. Zucker unter die gut verquirlten Eier schlagen. Den Sirup dazu geben.

Schokolade und Butter zusammen zerlassen (geht gut in der Mikrowelle auf kleiner Stufe). Gründlich verrühren und etwas abkühlen lassen. Diese Mischung unter die Eier-Zucker-Mischung geben und mit dem Schneebesen verrühren. 

Mehl, Backpulver und Salz hinzufügen und nur so lange sanft rühren, bis alles zusammenkommt. 

Als nächstes den Frischkäse mit Butter, Zucker, Vanillezucker und Eiern gründlich mixen. 

Den Großteil des Schoko-Teiges (ca. 4/5) in die Form geben, dann die Frischkäsecreme darüber geben. Den restlichen Schoko-Teig in einigen Batzen darübergeben und das ganze dann leicht marmorieren. Ca. 50 Minuten backen. Garprobe machen.


Samstag, 1. Dezember 2012

Gingerbread Cookies

Bei den Weihnachtsplätzchen halt ich mich eigentlich eher an einheimische Rezepte, aber diese Gingerbread Cookies aus Amerika sind einfach zu lecker! Zur Abwechslung zwischen dem ganzen Süßen auch mal was Scharfes.




Zutaten für ca. 30 Stück
500g Mehl
1 TL Natron
2 EL Ingwer, gemahlen
2 EL Zimt
1/2 TL Nelken, gemahlen
1/4 TL Muskatnuss, gemahlen (nach Belieben)
1/2 TL Salz
125g weiche Butter
125g Zucker
1 Ei
200ml Zuckerrüben-Sirup
2-3 EL Wasser
Dekoration:
1 Eiweiß (Klasse M)
1 Prise Salz
200g Puderzucker
Spritzbeutel


Mehl, Natron und Gewürze abmessen, vermischen und beiseite stellen. Mit einem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine die Butter mit dem Zucker verschlagen, bis das Ganze leicht und fluffig wird. Danach das Ei und später den Sirup hineinschlagen. Nacheinander zwei Esslöffel Wasser hinzufügen und auf niedriger Stufe weiterschlagen. Dann das Mehlgemisch unterheben – nicht zu viel mixen, sonst wird das Gebäck hart. Wenn nötig einen weiteren Esslöffel Wasser hinzufügen.

Den Teig halbieren, jede Hälfte zu einer dicken Scheibe formen, in Frischhaltefolie verpacken und für eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Den Backofen auf 190 °C (Gasherd: Stufe 3 / Umluft: 170 °C) vorheizen. Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Teig etwa 5 mm dick auf bemehlter Arbeitsfläche ausrollen und verschiedene Formen ausstechen. Wenn Sie das Gebäck als Weihnachtsbaumschmuck aufhängen möchten, stechen Sie mit einem Strohhalm oben ein Loch in den Teig. Auf das Backblech legen und jenach Größe 10-12 Minuten backen. Auf dem Backblech 5 Minuten ab-kühlen lassen, zum vollständigen Abkühlen auf ein Kuchengitter legen.

Für die Dekoration mit einer Küchenmaschine oder einem Hand-rührgerät, das Eiweiß mit dem Puderzucker für 2 Minuten aufschlagen. Guss in Einwegspritzbeutel oder Gefrierbeutel füllen. Kleine Spitze abschneiden. Lebkuchen-Kekse damit verzieren.

Sonntag, 18. November 2012

Snickerdoodles

Der Duft in meiner Küche ist gerade der Wahnsinn. Weihnachtsstimmung von Null auf Hundert in 5 Sekunden ;)

Snickerdoodles sind ein amerikanischer Klassiker und ich verstehe absolut wieso. Außen eine zimtige Kruste und innen schön fluffig. Herzustellen sind sie außerdem super schnell und easy.


Zutaten für 36 kleine Plätzchen (ca. 4 cm Durchmesser)
190 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

125 g weiche Butter
1 Ei
150 g Zucker

1 EL Zucker
1/2 TL Zimt

Ofen auf 175° (Umluft) vorheizen. Backblech mit Papier auslegen. Mehl, Backpulver und Salz mischen und sieben. Zucker und Zimt auf einem kleinen Teller mischen.

Butter weich und cremig schalgen. Zucker dazu, dann das Ei. Schlagen bis es schön fluffig ist.

Die Mehlmischung mit einem Teigschaber sanft untermischen.

Den Teig mit einem Teelöffel abmessen und zu kleinen Kügelchen rollen. Im Zimtzucker wälzen, sodass sie überall bedeckt sind. Die Kugeln auf das Blech setzen, genügend Abstand lassen. Ich hab immer 4x3 auf ein Blech gesetzt. Kugeln müssen nicht plattgedrückt werden, die laufen schön gleichmäßig auseinander.

Ca. 10 Minuten backen, bis sie schön goldbraun sind. Zum Abkühlen auf ein Kuchengitter setzen.