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Sonntag, 18. Mai 2014

Münchner Schnitzel

Jetzt wohn ich schon seit fast 5 Jahren in München. Unfassbar, wie schnell die Zeit vergeht.

Das Münchner Schnitzel ist definitiv eins der Gerichte, das ich hier lieben gelernt hab und nicht mehr missen möchte. Typisch Bayrisch wird es mit Senf und Meerrettich "gewürzt", beziehungsweise bestrichen und dann paniert!


Zutaten für 2 Portionen:
2 Schweineschnitzel
5 EL Mehl
2 Eier
2 EL Sahne
200 g Semmelbrösel (hab hier die Hälfte durch Panko ersetzt)
2 EL mittelscharfer Senf
2 EL Sahnemeerrettich
Salz, Pfeffer, Butterschmalz

Die Schnitzel gegebenenfalls platt klopfen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Senf und Meerretich verrühren und auf eine Seite der Schnitzel pinseln. 

Eier mit Sahne in einem Teller verquirlen. Zwei weitere Teller mit Mehl und den Semmelbrösel vorbereiten. 

Die Schnitzel erst in Mehl wenden, dann durch das Sahne-Ei-Gemisch ziehen und schließlich in die Semmelbrösel drücken. Die Panade leicht andrücken, Überschüssiges abschütteln.

Butterschmalz erhitzen und die Schnitzel darin ausbraten. Sie sollten schwimmen. Immer wieder an der Pfanne rütteln, dadurch wird die Panade schön wellig. Vorm Servieren auf Küchenpapier entfetten.

Sonntag, 2. März 2014

Backofen-Spareribs

Ich hab Grill-Entzug! Aber der Sommer scheint ja bald da zu sein, wenn es so weiter geht mit dem bekloppten Wetter.

Trotzdem gabs gestern Spareribs ausm Backofen, die auch echt zart sind und vom Knochen fallen!


Zutaten:
Spareribs
Barbecue-Sauce, z.B. diese Selbstgemachte oder diese Gekaufte
Gewürz-Rub (sorry, ohne genaue Mengenangaben): 
Salz, Pfeffer, brauner Zucker, Chili, Paprika, Kreuzkümmel, Knoblauch
Bratschlauch

Als erstes, ganz wichtig (!), das Rippenfell auf der Unterseite der Spareribs mit einem scharfen Messer entfernen. Die Ribs rund herum mit der Gewürzmischung einreiben. In den Bratschlauch geben und bei 120° Umluft ca. 1,5 Stunden garen.

Aus dem Bratschlauch nehmen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit Barbecue-Sauce einpinseln. Bei 120° weitergaren, bis die Barbecue-Sauce eine Art Kruste bildet. Ribs wenden, gleiches Verfahren nochmal. Nochmals wenden, nochmals Barbecue-Sauce drauf pinseln, dann den Grill hinzuschalten und karamelisieren. Aufpassen, das geht recht schnell...

Die Methode mit dem Vorgaren im Bratschlauch nutze ich auch immer Sommer manchmal und packe sie dann danach auf den Grill!



Montag, 1. April 2013

Wildschweinrücken vom Frischling | Schneebällchen | Rotkraut

Schneebällchen sind Kartoffelknödel aus dem Saarland und der Pfalz. Meine Oma hat sie früher jedes Mal gemacht, wenn wir zu Besuch kamen. Mein Bruder und meine Cousins lieferten sich regelrechte Wettkämpfe wer am meisten verdrücken konnte, ich glaube der Rekord lag bei 15 Stück!




Zutaten:
500 g Wildschweinrücken vom Frischling
800 ml  Kalbfond oder Wildfond
100 ml Rosewein
2 TL Aprikosen-Orangen-Marmelade
Mehlbutter zum Abbinden
Kruste: 1 EL Butter, 2 Scheiben Toastbrot, 30 g gemahlene Nüsse, Gewürze

400g Rotkraut (fertig gegart)
2 EL Orangenlikör
2 EL Portwein
1 EL brauner Zucker
1 TL Orangenzucker
1 EL Preiselbeersauce

Schneebällchen (mehr, zum Einfrieren, ca. 12 Stück):
750 g durchgedrückte, abgekühlte Kartoffeln (mehligkochend)
150 g Mehl
1 Ei
1/2 TL Salz
Muskat, Majoran

Den Wildschweinrücken mit Salz und Pfeffer würzen, rundherum scharf anbraten und dann bei 80° Ober-Unterhitze ca. 1,5 Stunden garen.

Bratensatz mit Rosewein ablöschen. Marmelade einrühren und mit Fond angießen. Ca. auf die Hälfte reduzieren. Mit Mehlbutter abbinden.

Das Toastbrot mit den Nüssen zermahlen, mit der Butter und den Gewürzen verkneten, dann kaltstellen.

Für die Knödel alle Zutaten zu einem Teig verarbeiten, ggf. etwas mehr Mehl dazu wenn's klebt. Mit nassen Händen zu Knödeln formen und in reichlich Salzwasser ca. 20 min gar ziehen lassen.

Für das Rotkraut den braunen Zucker karamelisieren und mit dem Orangenlikör und dem Portwein ablöschen. Das Kraut und die Preiselbeersauce dazu geben und etwas köcheln lassen. Kurz vor Schluss mit dem Orangenzucker abschmecken.

Den Ofengrill anschalten, die Kruste auf den Wildscheinrücken geben und goldbraun gratinieren.

Sonntag, 24. März 2013

Piccata Milanese | Süßkartoffelgnocci | Parmesan

Gnocci zu machen ist ja schon etwas aufwändig, aber es lohnt sich absolut - nichts im Vergleich zu diesen gummiartigen Dingern aus dem Kühlregal. 

Außerdem mag ich den Namen, bzw. die unzähligen falschen Auspracheweisen :D 
Meine Mom ist am Besten: [Knottschi]



Zutaten für 4 Portionen:
4 Schnitzel (hier Pute)
2 Eier
Mehl
Paniermehl und frisch geriebener Parmesan (2:1)
Butterschmalz

2 Süßkartoffeln
400 g Kartoffeln
1 Ei
300 g Mehl
Salz, Pfeffer, Muskat
1 Tasse frisch geriebener Parmesan
1 EL Honig

10 Salbeiblätter
50 g Butter
2 Schallotten
1 EL Honig
4 EL Balsamico
1 Tasse Wasser

Parmesan-Späne

Die Kartoffeln würfeln und weichkochen. Durch die Presse drücken und gut ausdampfen lassen. Mit den restlichen Zutaten zu einem Teig kneten. Wenn er noch sehr klebt, noch mehr Mehl drunter kneten. Zu Würsten rollen, in gleichgroße Stücke schneiden und ca. 10 Minuten in leicht siedendem Wasser ziehen lassen (evtl. in mehreren Portionen). Mit dem Schaumlöffel herausnehmen.

Schnitzel würzen, in Mehl dann Ei wenden und mit den Parmesan-Semmelbröseln panieren. In Butterschmalz ausbacken.

Die Gnocci in etwas Olivenöl knusprig braten, herausnehmen. Die Salbeiblätter in Butter knusprig werden lassen, herausnehmen. Schallotten anbraten, mit Honig karamelisieren, mit Balsamico und Wasser ablöschen. Gnocci dazugeben, schwenken und die Sauce ca. um die Hälfte einkochen lassen.

Die Gnocci mit den Parmesan-Spänen und den Piccata anrichten. 


Sonntag, 27. Januar 2013

Schweinemedaillons | Gemüse-Bandnudeln | Parmesan

Ich arbeite bei ner halb-italienischen Firma und zu Weihnachten bekommen wir immer ein riesiges Fresspaket (sorry, anders kann man es wirklich nicht nennen, hehe). Dieses Jahr war ein großes Stück allerfeinster Parmesan drin, der absolut genial ist. Wollte heute mal was kochen, worin er richtig gut zu Geltung kommt. Auf dem Foto siehts nach ein bisschen viel aus, aber geschmacklich war's genau richtig ;)



Zutaten für 2 Portionen:
300 g Schweinefilet
150 g breite Bandnudeln (mit Ei)
2 Zucchini
3 Möhren
250 g Cherry-Tomaten
2 TL Sambal Oelek
1 Knoblauchzehe (eingelegt)
2 TL Knoblauchöl
50 g gehobelter Parmesan

Steak-Gewürzmischung: Salz, Pfeffer, Paprika, Thymian, gelbe Senfkörner, Koriandersamen, grob gemörsert


Das Schweinefilet in Medaillons schneiden, ca. 3 cm dick. In einer beschichteten Pfanne ohne Öl anbraten, in der Gewürzmischung wälzen und dann in den Ofen bei 80° Ober-Unterhitze verfrachten, für 45 Minuten.

Zucchini und Möhren mit dem Sparschäler in Streifen schneiden. Sie sollten in etwa so breit wie die Bandnudeln sein. Nudeln aufsetzen, in den letzten 2 Minuten die Möhren und Zucchini dazu geben. Die Nudeln nicht ganz gar kochen, abgießen.

Die Cherry-Tomaten halbieren und mit Sambal Oelek, Knoblauch und Knoblauch Öl einige Minuten anschwitzen. Dann die Gemüse-Bandnudeln dazu geben und alles bei niedriger Hitze etwas durchziehen lassen. Abschmecken. Das Schweinefilet auf dem Nudelbett anrichten (Achtung, Knoblauchzehe entfernen) und Parmesan darüber geben.

Sonntag, 13. Januar 2013

Roast Chicken & Potatoes... aus'm Guglhupf

Ist total praktisch so ein Hähnchen in der Guglhupf-Form zuzubereiten, und die Beilagen gleich dabei! Das Hähnchen wird wunderschön knusprig - von allen Seiten.



Zutaten für 2 große Portionen:
1 Hähnchen
3 rote Zwiebeln
8 mittelgroße Kartoffeln
Öl

Gewürzmischung (leider ohne genaue Mengenangaben, mach ich immer nach Gefühl):
3 EL Semmelbrösel
Salz
Pfeffer
Paprika
Curry
Thymian
Cayennepfeffer

Die Gewürzmischung im Mörser vermischen und die Semmelbrösel dabei etwas feiner reiben. Die Kartoffeln (geviertelt) und Zwiebeln (geviertelt) würzen, leicht mit Öl beträufeln (oder einsprühen, wer sowas hat).
Restliche Gewürzmischung mit Öl und ca. 2 TL Sambal Oelek verrühren bis eine Konsistenz entsteht, die man auf das Hähnchen pinseln kann. Alles zusammen in die Guglhupf-Form geben und das Ganze dann 45 Minuten bei 175° (Umluft) in den Ofen schieben. Während der Bratzeit eventuell mal mit Marinade nach-pinseln. Wenn das Hähnchen oben zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken.

Ich hatte noch vorgekochte Kartoffeln da, aber auch rohe müssten in dieser Zeit auch gar werden.



Dienstag, 25. Dezember 2012

Weihnachtsmenü


 Das Menü war ein voller Erfolg ;)


 Senfschaumsuppe | Brokkolicremesuppe | Jakobsmuschel

Zutaten
1 Handvoll Basilikum
500 g Brokkoli
400 ml Sahne minus L
500 ml Hühnerfond
6 Schallotten
500 ml Gemüsebrühe
3 Zweige Thymian
3-4 EL Senf
18 Jakobsmuscheln
Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Muskat
2 Pastinaken

Jakobsmuscheln: marinieren, mit Chili-Vanille-Salz, Honig und Sesamöl. Gemüse putzen und würfeln.
Senfschaumsuppe: Senf, Pastinaken und Schallotten (Hälfte der o.g. Menge) anschwitzen, mit Weißwein ablöschen, Hühnerfond angießen, Gemüse weichkochen. Kräuter dazu. Mit Sahne angießen, pürieren, abschmecken und aufschäumen.
Brokkolicremesuppe: Schallotten und Brokkoli-Stile anschwitzen, mit Weißwein ablöschen, mit Gemüsefond angießen, Brokkoli dazugeben, weichkochen. Sahne und Basilikum dazu, pürieren/aufschäumen, abschmecken.
Anrichten: Jakobsmuscheln scharf von beiden Seiten anbraten. Suppen mit 2 Messbechern gleichzeitig in Teller gießen, sodass sie nebeneinander sind. Jakobsmuscheln in der Mitte drapieren.  

***





Geschmorte Kalbsbäckchen | Gremolata | Mandelbällchen | bunte Rüben


Zutaten:
12 - 18 Kalbsbäckchen (ca. 2 kg)
3 Knoblauchzehen
4 Schallotten
2 Stangen Lauch
2 Möhren
2 Petersilienwurzeln
2 TL Wacholderbeeren
4 Gewürznelken
4 Lorbeerblätter
1 Fl. Rose
1 Fl Marsala
3 Gläser Kalbsfond
2 EL Tomatenmark
Ca. 1,5 kg bunte Rüben
125 g Butter
Saft von 2 Bio-Clementinen
Gewürzmischung aus Koriandersamen, Fenchelsamen, Senfkörnen, Paprika, Salz, Muskat, Pfeffer (fein gemahlen)
3 Zweige Thymian
200 g Pankowmehl
Kartoffeln mehlig kochend, ca. 1500 g (geschält)
200 g gemahlene Mandeln mit Haut
3 Eier und 3 Eigelbe
160g Stärke
Muskat
Zitronenabrieb, Knoblauch, Petersilie (Verhältnis 1:1)

Mandelbällchen: Kartoffeln schälen, waschen und als Salzkartoffeln garen. Abgießen, ausdämpfen und durch die Presse drücken. Gut abkühlen lassen! Eigelb, Mehl und Stärke zufügen und mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Aus der Kartoffelmasse kleine Bällchen formen. Mandelblättchen fein hacken und mit dem Paniermehl mischen. Eier verquirlen und die Bällchen nacheinander erstdurch die Eier und dann durch die Mandelmischung ziehen. Öl in einem Topf auf 180 Grad erhitzen und die Bällchen goldbraun ausbacken (man kann sie gut vorfritieren und dann am Abend fertig goldbraun ausbacken).
Gemüse: Blanchieren und dann in Butter, Saft, Kräutern und Gewürzen marinieren. Dazu Butter schmelzen lassen, Saft, Kräuter und Gewürze dazugeben und alles über dem Gemüse verteilen. Ca. 50 Minuten bei 175° im Ofen rösten
Kalbsbäckchen: Fleisch parieren, würzen und scharf anbraten. Herausnehmen. Suppengemüse anrösten, Tomatenmark und Knoblauch mit anrösten. Mit Wein/Marsala ablöschen, reduzieren lassen, wieder auffüllen, etc. Mit Kalbsfond angießen, Fleisch wieder dazu und ca. 3 Stunden bei 120° im Ofen (mit Deckel) schmoren lassen. Fleisch herausnehmen. Soße passieren und ggf. abbinden und abschmecken. Fleisch wieder hineingeben. (Lässt sich auch gut vorbereiten, schmeckt aufgewärmt fast noch besser!)
Gremolata: Zutaten fein hacken und vermischen.


***



Lavendel-Tonkabohnen-Eis | Maracuja | Nougatravioli


Zutaten
1 Packung Diamant-Eiszauber für Milch (ergibt ca. 1 l Eis)
350 ml Milch (in unserem Fall Minus-L Milch, sehr praktisch wenn man Eis sonst nicht verträgt)
3,5 TL Lavendelblüten
1 TL geriebene Tonkabohne
1 TL Orangenschale
1 Pck. Nougatrohmasse
1 Rolle Blätterteig (aus dem Kühlregal)
1 Eiweiß zum Verkleben
6 reife Maracujas

Die Milch mit den Gewürzen aufkochen und ca. 5 Minuten ziehen lassen. Durch einen feinen Sieb passieren und abkühlen lassen. Mit dem Eiszauber cremig aufschlagen und in gewünschten Dosen oder Förmchen einfrieren (leider war das Gefrierfach meiner Mutter nicht kalt genug, daher haben wir das Eis nicht aus den Förmchen bekommen :( ...)

Für die Nougatravioli benutze ich meinen Tupper "Happy Snack", da hat man ruckzuck schöne, kleine Ravioli. Im Backofen bei 180° ca. 15 min goldbraun backen.

Eis mit Maracuja (je nach Säure vllt noch etwas Honig darüber) und Nougatravioli anrichten und schmecken lassen!




Sonntag, 18. November 2012

Hühnerfrikassee | Spätzle

Hier das angekündigte Hühnerfrikassee, mit angerösteten Spätzle. Ist eins der absoluten Lieblingsgerichte von meinem Schatz, auch wenn's optisch nicht so der Kracher ist ;)


Zutaten für 2 Personen:
Hühnerfond (ca. 250 ml)
abgelöstes Fleisch der 4 Hähnchenschenkel (vom Fond kochen...)
200 ml Sahne
Salz, Pfeffer, Kräuter

Für die Spätzle (lohnt sich nicht für 2 Portionen, daher mehr machen und einfrieren!):
600 g Spätzlemehl
9 Eier
Salz, Pfeffer, Muskat
Milch und Sprudel  (nach Gefühl bis der Teig die richtige Konsistenz hat)

Für das Frikasse den Fond mit dem Fleisch aufkochen, Sahne dazugeben und abschmecken. Ggf. etwas andicken.

Den Spätzleteig schön schlagen bis er Blasen wirft! Spätzlemehl, Salz, Pfeffer und Muskat mischen. Eier unterrühren und dann so viel Milch-Sprudel-Gemisch dazugeben, bis der Teig sich zäh vom Kochlöffel löst. Reichlich Wasser mit Salz aufkochen. Spätzle pressen, schaben oder hobeln. Warten bis sie oben schwimmen, dann mit einem Schaumlöffel herausnehmen. In eine Schüssel mit etwas Butter geben. Zwei Portionen für das Frikassee als Beilage anrösten, den Rest portionsweise einfrieren.




Samstag, 17. November 2012

Sweet'n'Sour Pork

In den 2 Jahren in denen ich in Kuala Lumpur gelebt habe, bin ich sehr auf den Geschmack von süß-sauren Gerichten gekommen. Gefühlt stand es einmal die Woche auf dem Speiseplan, ob mit Schrimps, Hühnchen oder -wie hier- mit Schweinefleisch. Die Marinade ist wie ein leichter Backteig, der dem Fleisch eine schöne Kruste verleiht. Mit dem knackigen Gemüse, der Ananas und der fruchtigen Sauße - da kann eigentlich nix schiefgehen ;)



Zutaten für 2 Portionen
300 g Schweineschnitzel
1 Möhre
1/2 kleine Dose Ananas
2 Zwiebeln
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
1/2 Tasse Bambussprossen
1 Tasse Reis

Marinade:
1 EL Sojasoße
1 Eiweiß
1 TL Salz
3 EL Stärke

Soße:
6 EL Tomatenketchup
6 EL Rotweinessig
6 EL brauner Zucker
1 EL Sojasoße
Ananas-Saft (Dose)
Pfeffer
1 TL frischer Ingwer (gerieben)
1 TL frischer Knoblauch (gerieben)

Die Marinade anrühren und das kleingeschnittene Fleisch darin wenden. Zutaten für die Soße mischen.
Möhren sehr dünn schneiden, Paprika und Zwiebeln würfeln, Bambus abtropfen lassen. Ananas ggf. würfeln. Reis aufsetzen.

Das Fleisch in Öl ausbacken und wieder aus der Pfanne nehmen. Überschüssiges Öl weggießen. Zwiebeln, Bambus, Paprika und Möhren ca. 5 Minuten rührbraten. Die Ananas dazu geben, die Soße darübergießen und etwas einkochen lassen. Fleisch kurz vor Schluss wieder dazugeben. Mit dem Reis servieren.

Sonntag, 4. November 2012

Ungarisches Gulasch

Ich liebe Schmorgerichte, besonders Gulasch. Schönes, zartes Fleisch und eine aromatische Soße, die man bis zum letzten Tropfen auslöffeln möchte. Heute habe ich mal ein ungarisches Gulasch mit viel Paprika und Rotwein gekocht - meinem Schatz läuft schon das Wasser im Mund zusammen!




Zutaten 
500 g Rind, Schwein oder beides gemischt
2 rote Zwiebeln
2 Schallotten
3 kleine Paprika (rot, gelb, grün)
1 EL Tomatenmark
1 EL Paprikamark
500 ml Rotwein
500 Fond
Salz, Pfeffer, Parika, Thymian

Paprika übergrillen, Haut entfernen und würfeln. Zwiebeln grob würfeln. Fleisch in gleich große, mundgerechte Stücke schneiden. Fleisch von allen Seiten scharf anbraten, Zwiebeln hinzugeben. Tomaten- und Paprikamark mit anrösten. Paprika dazugeben, weiterbraten. Alles würzen und dann mit Rotwein nach und nach ablöschen und immer wieder einkochen lassen. Mit Fond angießen und alles mindestens 90 Minuten bei geringer Hitze schmoren lassen. Soße gegebenenfalls abbinden und nochmals abschmecken. Dazu passen Nudel, Reis, Spätzle oder Knödel :)

Donnerstag, 1. November 2012

Rouladen | Serviettenknödel | Rosenkohl

Jetzt, da die kalte Jahreszeit da ist, kann man wieder solche Klassiker zubereiten wie Rouladen mit Semmelknödeln. Mein Schatz mag am liebsten Rosenkohl dazu, aber nur wenn er richtig Röstaromen abbekommen hat. Am liebsten würde er auch alles in Soße ertränken -  er ist Schwabe ;)

Das Bild ist schon uralt - werde es demnächst mal austauschen. Meine neue Kamera macht eindeutig viel bessere Bilder... möchte auch Fotos von den einzelnen Arbeitsschritten machen.


Zutaten füer 2 gute Esser (oder so, dass  noch was übrig bleibt und mein Schatz Montags eine Portion mit zur Arbeit nehmen kann)

4 Rindsrouladen
15 Bacon-Streifen
4 Cornichons
4 Schallotten
1 Knoblauchzehe
1 Rinderfond
1/4 l  Rotwein
1/4 l Portwein
Salz, Pfeffer, Loorbeer, Wacholder
Butter zum abbinden
Zahnstocher, o.ä. zum Verschließen

300 g Rosenkohl (geputzt)
1 EL Butterschmalz
1 EL Ahornsirup
Salz, Pfeffer, Muskat

Von den Serviettenknödeln mach ich immer gleich ein große Menge, damit sich der Aufwand lohnt. Lassen sich wunderbar einfrieren: Auftauen, in Scheiben schneiden, anbraten - et voila.

500 g Knödelbrot (altbackene Brötchen, in kleine Würfel geschnitten. Scheckt auch mit rustikalem Baguette, Ciabatta oder Laugenstangen super!)
400 ml Milch
2 Schallotten
5 Eier
Salz, Pfeffer, Muskat, Butter
(Variatonen: mit 2 TL Speck, 50 g Kräuter, etc.)
 

So, nun zu erst zu den Rouladen. Die Rouladen mit Salz und Pfeffer würzen, mit Senf bestreichen, mit jeweils 3 Streifen Bacon/Speck belegen. Cornichons in dünne Streifen schneiden, Schallotten fein würfeln. An einem Ende der Rouladen platzieren und so aufrollen, dass aus den Seiten möglichst nichts heraus fallen kann. Mit Zahnstochern oder ähnlichem verschließen. Den restlichen Speck und den Knoblauch würfeln.

Die Rouladen rundherum kräftig anbraten und wieder aus der Pfanne nehmen. Speck, Schallotten und Knoblauch darin schwenken und schließlich mit Rotwein und Portwein ablöschen. Um die Hälfte einkochen lassen, dann Fond angießen. Wacholder und Lorbeer in die Soße geben, die Rouladen wieder dazu und dann alles geschlossen bei niedriger Temperatur mindestens 1,5 Stunden schmoren lassen. Die Soße zum Schluss passieren (oder nur Lorbeer und Wacholder entfernen), abschmecken und mit Butter abbinden.

Für den Rosenkohl gilt es die unschönen, äußeren Blätter zu entfernen und den Strunk kreuzförmig einzuschneiden. Den Rosenkohl in Salzwasser bissfest garen, ca. 5-10 Minuten, je nach Größe. Abgießen. In Butterschmalz kräfig anbraten, würzen und am Schluss mit Ahornsirup karamelisieren.

Für die Serviettenknödel die Brötchen in Würfel schneiden. Die Milch erwärmen (lauwarm), mit den Eiern verquirlen und dann mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Schallotten in feine Würfel schneiden und in etwas Butter glasig anschwitzen. Beides über die Brötchenwürfel geben, gut durchmischen und dann 30 Minuten stehen lassen.

Bahnen aus Alufolie (unten) und Frischhaltefolie (oben) legen. Je nach gewünschter Größe der Serviettenknödel, etwa 6 Stück. Die Knödelmasse daraufgeben und zu "Bonbons" aufrollen, dabei die Enden durch Drehen in entgegengesetzte Richtung verschließen und somit die Knödel in Form bringen. Die Rollen im leicht siedenden Wasser ca. 25 Minunten ziehen lassen. Herausnehmen, abkühlen lassen. 2 Rollen in Scheiben schneiden (den Rest einfrieren, in der Folie), ca. 2 cm dick, und in etwas Butter anbraten. (Die Abschnitte an den Enden vorher probieren und gegebenenfalls die Knödel noch etwas nachwürzen. Es ist schwer die Eiermilch richtig abzuschmecken, wenn man es wegen der rohen Eier nicht probieren mag.)

Auf Tellern anrichten oder "family-style" alles auf Servierplatten auf den Tisch stellen.



Mittwoch, 31. Oktober 2012

Honey Sesame Chicken

Asiatisch steht bei uns häufig auf dem Speiseplan. Indisch, Thailändisch, Vietnamesisch, Malaysisch oder - wie heute - Chinesisch.


Wie man vom Namen bereits ableiten kann, hat das Honig-Sesam-Hähnchen einen süß-nussigen Geschmack. Es geht ganz schnell, insbesondere wenn man wie ich heute ausnahmsweise mal eine TK-Gemüsemischung verwendet ;)


Zutaten für 2 Portionen
400 g Hühnchen
600 g Gemüsemischung (z.B. ein Mix aus Erbsen, Zuckerschoten, Bambus, Paprika, Bambus, Lauchzwiebeln, Zwiebeln, Pilze, Möhren... ich würde 3-4 verschiedene Sorten nehmen)
200 g Basmati-Reis
2 TL Sesam
1 TL Sambal Oeleck
2 TL Hoi Sin Paste
2 TL Honig
200 ml Geflügelfond
ein paar Spritzer Sesamöl und Sojasauce
Salz, Zitronenpfeffer

Als erstes den Sesam in der Pfanne ohne Öl anrösten und herausnehmen, wenn er zu duften beginnt (nicht dunkel werden lassen). Das Fleisch mit etwas neutralem Öl anbraten, würzen und wieder aus der Pfanne nehmen. Dann das Gemüse anbraten - je nach Sorten evtl. mit den Sorten beginnen, die am längsten brauchen und die schnelleren Sorten später hinzufügen. Honig, Sambal Oeleck und Hoi Sin Paste kurz mit anschwitzen, dann mit Fond ablöschen. Ein bisschen einkochen lassen, das Fleisch wieder dazu geben und abschmecken. Mit dem Reis - der nebenher noch gekocht werden sollte ;) - und dem resösteten Sesam servieren