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Sonntag, 20. September 2015

No-Knead Bread

Seit ungefähr 3 Wochen backe ich fast jeden Tag frisches Brot ohne großen Aufwand. Mit der Technik aus "Artisan Bread in 5 Minutes a Day" hat man immer Teig auf Vorrat im Kühlschrank und kann diesen jederzeit vielseitig einsetzen. Ich hab außer Brot auch schon Naan-Brot, Burger Buns und Pizza gebacken.

Es gibt ein Grundrezept sowie mehrere Abwandlungen mit verschiedenen Mehlsorten, z.B. Roggen oder Vollkorn.

Es ist schön zu wissen, was im Brot drin ist. Nämlich nur 4 simple Zutaten: Mehl, Hefe, Salz und Wasser. Meine Lieblingsversion ist mit Dinkel und Dinkelvollkornmehl.


Zutaten für 3-4 Laibe:
ca. 700ml lauwarmes Wasser
2 Tüten Trockenhefe (1,5 EL)
1,5 EL grobes (!) Salz (ca. 14g)
900g Mehl (405, 550, 630... funktioniert alles) oder 150g Vollkorn/Roggenmehl und 750g "weißes" Mehl
Optional: Dinkel-/Haferflocken, Leinsamen, Sonnenblumenkerne...

Ihr braucht eine große, verschließbare Schüssel. Mehl, Hefe und Salz darin vermischen. Dann das Wasser dazu geben und mit einem Teigschaber verrühren. Der Teig ist sehr feucht und wird nicht geknetet.

2 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen, dann in den Kühlschrank stellen. Theoretisch lässt er sich jetzt auch schon weiter verwenden, aber gut gekühlt ist er leichter zu handhaben. Wenn man weiß, dass man erst am nächsten Tag bäckt, kann man den Teig auch gleich in den Kühlschrank stellen. Man kann den Teig bis zu 2 Wochen im Kühlschrank lagern. Er wird sogar mit der Zeit besser, weil er dann einen sauerteigartigen Geschmack bekommt.

Am Backtag den Teig mit Mehl bestreuen (und dabei die Hände einmehlen) und die gewünschte Teigmenge abreisen. Für einen Pfundlaib braucht man ca. ein grapefruitgroßes Stück. Den Rest Teig wieder in den Kühlschrank stellen.

Jetzt kommt der sogenannte "Glutenmantel". Das Stück Teig großzügig bemehlen und rasch formen, in dem man im Kreis herum den Teig von oben nach unten zieht. Wie das geht, sieht man in diesem Video.  Gegebenfalls noch mehr Mehl darüberstreuen. Dadurch entsteht eine glatte Oberfläche und der Laib behält seine Form ohne das er auseinander läuft (was sonst bei nassen Teigen oft passiert). Den Laib auf ein Backpapier oder eine bemehlte Pizzaschaufel legen (je nachdem wie das Brot gebacken wird).

Der Teig muss jetzt ca. 40 Minuten ruhen, damit er Zimmertemperatur annimmt. Er muss nicht unbedingt abgedeckt werden, aber ich leg immer ein Geschirrtuch drüber.

Nach 20 Minuten den Backofen auf 220° vorheizen, entweder mit einem Backstein oder einem schweren, gusseisernen Topf. Ich nehm immer meine Cocotte von Staub.

Brot bemehlen und einritzen. Nach dem Vorheizen das Brot samt Backpapier in den Topf legen und mit Deckel ca. 40 Minuten backen. Danach den Deckel entfernen und je nach gewünschter Bräunung  noch mal ca. 5 backen. Auf dem Backstein (oder einem Blech) braucht das Brot ca. 30 Minuten. Bei dieser Technik sollte man noch eine Form mit Wasser in dem Ofen stellen oder ab und zu mit der Sprühflasche in den Ofen spritzen und den Laib zügig von der Pizzaschaufel auf den Backstein verfrachten.

Vor dem Anschneiden das Brot vollständig auskühlen lassen, wenn es geht ;)


Montag, 20. Oktober 2014

Apple Pie

Was für ein traumhaftes Herbstwochenende! Passend dazu gab's diesen Apple Pie, mit buttrig-blättrigrem Teig.



Zutaten für einen Pie
200 g Butter, kalt
55 g Butterschmalz, kalt
375 g Mehl
2,5 TL Zucker
1,5 TL Salz

1 Eigelb, mit kaltem Wasser aufgefüllt auf 180 ml

6 Äpfel
3 EL Mehl
2 EL Vanillezucker
2 EL Zimt-Zucker

1 Ei + 1 TL Wasser

Die kalte Butter und den Butterschmalz in kleine Würfel schneiden und ins Gefrierfach stellen. Mehl, Zucker und Salz vermischen. Das kalte Fett rasch unterarbeiten, am besten mit einem Teigmischer, ansonsten mit den Fingerspitzen, bis das ganze krümlig aussieht. Dann das kalte Wasser-Ei-Gemisch unterrühren.

Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und Teig darauf geben. Möglichst rasch zu einer Scheibe formen. Das Fett darf nicht zu warm werden, es werden also noch kleine Fettstückchen sichtbar sein. Dadurch wird der Teig später schön blättrig. Teig in Klarsichtfolie wickeln und etwa 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

Ofen auf 205° vorheizen. Äpfel achteln, entkernen und in feine Scheiben schneiden. Mit Zucker und Mehl vermischen. Den Teig quer halbieren und auf die gewünschte Größe ausrollen. In die ungefettete Form geben. Äpfel darauf geben. Als Deckel z.B. ein Gitter weben und die Enden zusammendrücken.

Ei und Wasser verrühren und den Kuchen damit einpinseln. 15 Minuten backen, dann Temperatur auf 185° senken. Nochmals ca. 20 Minuten backen, bis der Pie goldbraun ist. Wenn er zu dunkel wird, abdecken.

Dienstag, 8. Juli 2014

Blueberry Swirl Cheesecake

Ich glaub das wird mein neues Lieblings-Cheesecake-Rezept!. Der Kuchen ist extrem cremig und frisch. Und die Blaubeer-Sauce gibt nen geschmacklichen Kick und ist optisch der Knaller :)


Zutaten für eine 23-26 cm Springform:

Keksboden:
135 g zerstoßene Vollkorn-Butterkekse
6 EL geschmolzene Butter
75 g Rohrzucker

Blaubeer-Sauce:
150 g Blaubeeren
1 EL Rohrzucker
1 EL Stärke
1/2 EL frischer Zitronensaft

Füllung:
700 g Frischkäse
300 g griechischer Joghurt
3 Eier Größe L
225 g Zucker
1 Vanilleschote

Für die Blaubeer-Sauce alle Zutaten in einem kleinen Topf verrühren, zum kochen bringen und pürieren. Köcheln bis die Sauce eindickt. Zur Seite stellen.

Für den Keksboden die Kekse zum Beispiel im Mörser verreiben. Mit Zucker und geschmolzener Butter vermischen. In die gefettete Springform drücken und kalt stellen.

Ofen auf 175° vorheizen, große Auflaufform fürs Wasserbad in den Ofen stellen.

Für die Füllung den Frischkäse mit dem Zucker cremig rühren. Dann Vanille und Joghurt unterrühren. Die Eier einzeln einrühren, nur so lange bis sie untergemischt sind. Auf keinen Fall zu viel schlagen, sonst kriegt der Cheesecake Risse!

Die Springform in Alufolie einschlagen und gut abdichten. Füllung auf den Keksboden geben und glatt streichen. Blaubeer-Sauce löffelweise auf den Kuchen geben und mit einem Messer marmorieren.

Die Springform in eine große Auflaufform stellen und die Auflaufform mit kochendem Wasser füllen.

50-60 Minuten backen. Die Mitte des Kuchen sollte noch leicht wackeln. Ofen ein Stück öffnen und Kuchen darin 30-60 Minuten stehen lassen. Auf Zimmertemperatur bringen und dann kalt stellen, am besten über Nacht. Mindestens eine halbe Stunde vorm Servieren wieder aus dem Kühlschrank nehmen. Ggf. mit übriger Blaubeer-Sauce servieren.

Montag, 21. April 2014

Hefezopf

Noch vor nem Jahr hat ich tierische Angst vor Hefeteig, aber wenn man ihn gut behandelt (keine Zugluft!) macht er schon mit und wird so ein riesiges Monstrum wie dieser prächtige Hefezopf ;)


Zutaten:
650 g Mehl
35 g Zucker
3/4 TL Salz
1 Pck. Trockenhefe

125 g Kartoffelpüree
60 g weiche Butter
1 großes Ei
125 ml Milch, Zimmertemperatur
125 ml Buttermilch, Zimmertemperatur

1 Eigelb
1 EL Milch
Hagelzucker

Kartoffelpüree ohne Salz zubereiten, die Butter hinzufügen und dann etwas auskühlen lassen. Ei, Milch und Buttermilch dazugeben. Die Hefe dazugeben und gut vermischen.

Alle trockenen Zutaten in einer großen Rührschüssel vermischen. Die flüssigen Zutaten dazu geben und alles gut verkneten. Mindestens 5 Minuten bis er glatt und elastisch ist.

Den Teig in einer gebutterte Schüssel geben, zudecken und ca. 45 gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.

Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in vier gleichgroße Stücke teilen. Nach dieser Videoanleitung zum Zopf flechten. Nochmals etwa eine halbe Stunde gehen lassen. Den Backofen auf 180° vorheizen.

Das Eigelb und die Milch verrühren und den Zopf damit gut einpinseln. Mit Hagelzucker bestreuen. Etwa 25-30 backen, bis der Zopf goldbraun ist.


Sonntag, 23. Februar 2014

Chocoloate Chip Cookies

Es gibt so viele tolle Chocolate Chip Cookie - Rezepte! Da wird jeder fündig, egal ob man sie knusprig, "chewy" oder irgendwo dazwischen haben will. Dieses Rezept ist für extra dicke und wunderbar weiche Cookies - so als Abwechslung ;)


Zutaten für 36 Cookies:
2 1/4 Cups Mehl
1 TL Natron
1/2 TL Salz
1 Cup weiche Butter
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
3/4 Cup brauner Zucker
1/4 Cup Zucker
2 TL Vanille-Extrakt
2 Eier
2 Cups Chocolate Chips


Ofen auf 180° vorheizen. Butter, beide Zuckersorten und Puddingpulver in einer Schüssel cremig rühern. Vanillle-Extrakt und Eier unterrühren. In einer weiteren Schüssel Mehl, Natron und Salz msichen. Unter langsamen Rühren zum restlichen Teig geben. Zum Schluss die Schokolade kurz unterheben. Nicht mehr zu doll rühren!

Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen, 3x4 pro Blech, circa 1 EL Teig pro Cookie. 9 Minuten backen. Sie sollen nur am Rand leicht knusprig sein und in der Mitte noch sehr weich. Keine Sorgen, die backen noch nach. Das Backpapier vom Blech ziehen und nach 5 Minuten auf ein Kuchengitter verfrachten und dort vollständig auskühlen lassen.

Sonntag, 9. Februar 2014

"Brauner" Guglhupf

Es ist Sonntag und ohne Backen ists einfach kein richtiger Sonntag. Heute: Eigentlich ein ganz einfacher Rührkuchen, aber durch braune Butter und braunen Zucker wird dieser Guglhupf etwas ganz Besonderes!
Und in meiner neuen Backform sieht er auch noch traumhaft gut aus, oder?

Die Form ist übrigens sehr zu empfehlen. Der Kuchen löst sich super, bekommt eine ganz tolle Kruste und bäckt sehr gleichmäßig.



Zutaten:
300 g braune Butter, abgekühlt
300 g braunen Rohr-Rohzucker (z.B. diesen hier)
5 Eier Größe L oder 6 Eier Größe M
125 ml Milch
2 TL Vanilleextrakt (oder 2 EL Vanillezucker)
300 g Mehl
1 Pck. Backpulver

Die braune Butter wie hier beschrieben herstellen (mit 2 Päckchen Butter).

Form fetten. Ofen auf 175° vorheizen.

Die abgekühlte Butter mit dem Zucker cremig schlagen. Die Eier einzeln nach und nach unterrühren. Mehl und Backpulver mischen. Milch und Vanilleextrakt mischen. Beides zum restlichen Teig geben und auf niedrigster Stufe verrühren.

In die Form geben und etwa eine Stunde backen. Stäbchenprobe machen! In der Form etwa ne viertel Stunde abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen.

 





Samstag, 16. November 2013

Donut Gugl

Habe in letzter Zeit oft über "Muffins that taste like Donuts" gelesen, die in Zimtzucker gewälzt werden und eine Marmeladenfüllung haben. Im Prinzip wie unsre Berliner. Aber gebacken sind sie natürlich viiieeel gesünder als frittiert ;)

Hab mir überlegt, dass sie als kleine Gugl bestimmt süß aussehn und in das Loch in der Mitte kann man prima die Marmelade einfüllen! Ich benutze übrigens diese Förmchen dafür und kann sie nur empfehlen. Sie entsprechen Muffingröße.



Zutaten für 12 Gugl:
230 g Mehl
2 TL Backpulver
1/4 TL Natron
1/4 TL Salz
1/4 TL Muskat
175 g Zucker
1 Ei
200 ml Buttermilch
70 ml Rapsöl
1 TL Vanille-Extrakt

80 g Butter
4 EL Zucker
1 TL Zimt
Lieblings-Marmelade (ca. 12 TL)

Ofen auf 180° vorheizen. Mehl, Backpulver, Natron, Salz, Muskat und Zucker in eine Schüssel geben und vermischen. Ei, Buttermilch, Öl und Vanille-Extrakt mit dem Schneebesen verrühren. Die flüssigen Zutaten zu der Mehlmischung geben. Nur so lange rühren, bis gerade so ein Teig entsteht.

Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen. In etwa 22 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Gugl 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Butter zerlassen, Zimtzucker auf einen Teller geben. Die Gugl mit der Butter einpinseln und im Zimtzucker wenden. Marmelade mit einem Teelöffel oder einem Spritzbeutel in die Mitte geben.

Montag, 4. November 2013

White Chocolate Macadamia Cookies

Hab ja letztens schon mal erzählt, dass ich Cookies mit weißer Schokolade und Macadamia-Nüssen total lecker finde. Das beste Rezept hab ich wieder mal bei Cynthia Barcomi gefunden!


Zutaten für ca. 24 große (!) Cookies:
300 g Mehl
125 g Stärke
1 TL Natron
1 TL Backpulver
1 TL Salz

250 g Butter, weich
220 g Mascobado-Zucker oder Rohrohrzucker
170 g Zucker
2 Eier
1 TL Vanille-Extrakt

400 g weiße Schokoladen, grob gehackt
125 g Macadamia-Nüsse, leicht gesalzen und geröstet, grob gehackt

Mehl, Stärke, Natron, Backpulver und Salz in eine Schüssel sieben.

Butter und Zucker cremig schlagen. Eier einzeln unterrühren. Mit dem Teigschaber die Mehlmischung unterrühren, bis der Teig gerade so zusammen kommt. Schokolade und Nüsse vorsichtig unterheben.

Ofen auf 175° vorheizen, Backblech mit Backpapier auslegen.

Teig mit einen Eisportionierer (damit gehts am besten!) in sechs Häufchen auf das Backpapier setzen. (restlichen Teig kalt stellen, bis er aufs Blech kann...)

Abhängig von der Größe der Cookies ca. 11-14 Minuten goldbraun backen. Auf keinen Fall zu lange backen! Der Rand sollte gerade so knusprig aussehen. In der Mitte müssen sie noch weich und teigig sein, auch wenn's Überwindung kostet sie so bald rauszuholen. Die backen noch nach, wenn man sie noch kurz auf dem Blech liegen lässt und dann auf ein Gitter verfrachtet, zum Auskühlen. So werden die Cookies schön "chewy"!

Nussecken

Eins meiner Lieblingsgebäcke und trotzdem musst ich 31 werden bis ich sie das erste mal selbst gebacken habe. Unfassbar!

Mein Freund bezeichnet sich selbst als Nussecken-Experte und hat das Rezept abgesegnet - das will was heißen ;)


Zutaten für ein Blech:
Teig:
230 g Mehl
70 g zarte Haferflocken
100 g gemahlene Mandeln
1/2 Pck. Backpulver
130 g Butter, weich
130 g Zucker
2 Eier

Belag:
200 g gemahlene Haselnüsse
200 g Butter
4 EL Wasser
170 Mascobado-Zucker bzw. brauner Zucker

150 g Lieblings-Marmelade (hier selbstgemachte Blaubeer-Marmelade)
200 g Vollmilch-Kuvertüre

Für den Teig Mehl, Mandeln und Haferflocken mit Backpulver mischen. Butter, Zucker, Vanillezucker und Eier hinzufügen, zu einem glatten Teig verkneten und für ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Für den Belag die Haselnüsse in einer Pfanne kurz ohne Fett kurz anrösten. Die Butter mit Wasser in einem Topf schmelden, Zucker und Haselnüsse hinzufügen und einmal aufkochen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf eine Größe von ca. 30x40cm ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Mit der Marmelade bestreichen und den Nussbelag darauf verteilen. Im vorgeheizten (160° Umluft) Backofen ca. 30 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Noch warm in Dreiecke schneiden und anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Die Kuvertüre schmelzen und die Ecken hineintauchen. Die Nussecken vollständig trocknen lassen. 


Sonntag, 20. Oktober 2013

Weiße Schoki Macadamia Gugl

Einer meiner Lieblings-Cookies sind White Chocolate Macadamia Cookies. Wollte den tollen Geschmack auf Muffins bzw. Gugl übertragen und hab dazu meinen bewährten Basic Muffin-Teig hergenommen. Da kann eigentlich nix schief gehn ;)



Zutaten für 12 Gugl oder Muffins:
300 g Mehl
2 TL Backpulver
2 Eier
150 g Zucker
25 g Vanillezucker
150 g Butter oder Margarine
175 ml Milch
125 g Macadamia-Nüsse
100 g weiße Schokolade

Die Butter in der Mikrowelle zerlassen. Eier, Milch und Zucker verschlagen, die zerlassene Butter dabei dazu laufen lassen. Mehl und Backpulver mischen. Zu den feuchten Zutaten geben und mit einem Teigschaber nur so lange rühren, bis der Teig zusammen kommt. Nüsse und Schokolade hacken und sanft unterheben. Im Ofen bei 180° (vorgeheizt) ca. 20 Minuten backen.

Sonntag, 8. September 2013

Versunkener Apfelkuchen

Mein Freund hat sich dieses Wochenende nen "stinknormalen" Apfelkuchen gewünscht - aber so ganz konnt ich mich an mein altbewährtes Grundrezept doch nicht halten ;)

Statt normalen Zucker hab ich Mascobado-Zucker sowie selbstgemachten Vanillezucker und Zimtzucker verwendet. Kam dann doch gut an! hehe...


Zutaten für einer 24er Springform:
750 g säuerliche Äpfel (z.B. Boskop)
2 EL Zitronensaft
200 g weiche Butter
200 g Zucker (hier: 100 g Mascobado-Zucker, 50 g Vanillezucker, 50 g Zimtzucker)
4 Eier
1 Pck. Vanillezucker
200 g Mehl
1 TL Backpulver
2 EL Mandelstifte

Die Äpfel waschen, schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Apfelviertel fächerartig einschneiden, mit Zitronensaft mischen.

Backofen auf 160° vorheizen. Backform fetten. 

Butter und Zucker schaumig schlagen. Die Eier einzeln unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und unterrühren. Den Teig in die Form füllen und kreisförmig mit den Apfelspalten belegen. Die Zwischenräume mit Mandeln bestreuen. 

Im Ofen bei 160° (Umluft, Mitte) ca. 45 Minuten backen.




Samstag, 24. August 2013

Blueberry Muffins

Oh je, schon über einen Monat her seit meinem letzten Post! Aber ich hab den Sommer genossen ;)

Es war ja auch wirklich heiß, oder? Naja, jetzt kühlt es so langsam ab und ich wollte noch schnell was mit den letzten Blaubeeren backen. Den Unterschied zwischen Blaubeeren und Heidelbeeren versteh ich zwar immer noch nicht, bzw. ob es wirklich einen gibt, aber was solls. Lecker sind sie auf jeden Fall!


Zutaten für 12 Muffins:
350 g Mehl
2 TL Backpulver
1/4 TL Salz

125 g Margarine
50 g Vanillezucker
90 g Zucker
2 Eier
125 ml Milch

200 g Blaubeeren

Ofen auf 180° vorheizen. Muffinform vorbereiten (Förmchen oder ausbuttern).

Die Margarine in der Mikrowelle zerlassen. Zucker und Vanillezucker mit der heißen Margarine mit einem Schneebesen verschlagen. Milch, dann Eier unterrühren.

Mehl, Salz und Backpulver mischen. Die feuchten Zutaten dazu geben und mit einem Teigschaber leicht vermischen (nicht zu lange!). Die Blaubeeren vorsichtig unterheben.

In die Förmchen geben und ca. 18 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.

Samstag, 8. Juni 2013

Burger Buns 2.0

Ich hab ja letztens hier schon mein liebstes Burgerbrötchen-Rezept vorgestellt, doch ich musste noch ein weiteres ausprobieren. Die geniale Cynthia Barcomi hat in ihrem neuen Buch eben solche drin und bisher haben mich ihre Rezepte noch alle überzeugt. Die Burger Buns sind richtig gut, etwas weniger mächtig und dennoch sehr stabil. Geschmacklich find ich die anderen besser, aber bei denen ist man nach einem wirklich pappsatt ;)



Zutaten für 8 große oder 12 kleine Brötchen:
250ml Milch
125ml Wasser
60g Butter
2 Eier (eins für den Teig, eins zum Bestreichen)

650g Mehl
7g Trockenhefe
1-2 EL Rohrzucker
1,5 TL Salz
Sesam

Butter, Wasser und Milch zusammen erwärmen bis die Butter geschmolzen ist. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen, dann 1 Ei hineinschlagen. Mehl, Hefe, Zucker und Salz mischen. Flüssige Zutaten dazu geben und 5 Minuten kneten. Kein Mehl dazugeben, der Teig bleibt recht weich. Zugedeckt ca. 30 min gehen lassen.

Kurz durchkneten, in gleich große Teile teilen und Brötchen formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Nochmals ca. 45 min gehen lassen. Ofen auf 200° vorheizen.

Ei mit einem Schuss Wasser verquirlen, auf die Brötchen pinseln. Mit Sesam bestreuen. 10-12 min backen.

Freitag, 7. Juni 2013

Cinnamon Rolls

Seit meinem ersten USA-Urlaub, da war ich 14, liiieeebe ich Cinnamon Rolls. Wenn ich irgendwo eine Cinnabon-Filiale sehe, werd ich schwach... sogar letztes Jahr im Sommerurlaub auf Malta, bei 40 Grad!

Letztes Wochenende hatten wir mal wieder Besuch und ich konnte zum Frühstück groß auffahren :) Als Grundlage für die Zimtschnecken habe ich eine Hefeteig-Rezept von Cynthia Barcomi verwendet und sie wurden traumhaft fluffig und aromatisch! 



Zutaten:
35g Vollkorn-Haferflocken
Abrieb von einer Orange
1 1/2 TL Salz
325ml heiße Milch
2 Eier
550-600g Mehl
7g Trockenhefe
75g kalte Butter, gewürfelt

Füllung:
100g flüssige Butter
50g Mascobado-Zucker
1 EL Zimt

Frosting:
100g Frischkäse
ca. 50ml Milch
50g Butter
ca. 100g Puderzucker
1 TL Vanille-Extrakt oder 1 Vanilleschote

Für den Hefeteig die Haferflocken, Mascobado-Zucker, Orangenschale und Salz mischen und mit der heißen Milch übergießen. 10 min abkühlen lassen, dann die Eier unterrühren.

Das Haferflocken-Gemisch zu Mehl und Hefe geben und mit der Küchenmaschine kneten, bis der Teig geschmeidig ist. Die kalte Butter nach und nach unterkneten. Wenn der Teig zu klebrig ist, noch etwas Mehl dazugeben. Teig noch ein paar Minuten von Hand kneten, dann zu einer Kugel formen und in eine gebutterte Schüssel legen und zugedeckt gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Teig kurz durchkneten, quadratisch ausrollen (ca. 50x30cm), mit der Butter bepinseln und mit Zimtzucker bestreuen. Aufrollen, in etwa 4 cm dicke Scheiben schneiden und in eine gebutterte Auflauf- oder Kuchenform setzen, dabei die Rollen etwas platt drücken. Nochmals eine halbe Stunde gehen lassen. Ofen auf 180° vorheizen.

Die Zimtschnecken ca. 25-30 min backen. Für das Frosting den Frischkäse mit der sehr weichen Butter und der Vanille cremig schlagen. Puderzucker und Milch unterrühren, je nachdem wie süß und wie fest man das Frosting mag, etwas mehr oder weniger...

Das Frosting über die noch warmen Schnecken geben. Zum Sonntagsfrühstück gabs noch leckere Vanille-Erdbeeren dazu (ca. 1 EL Vanillezucker auf 500 g Erdbeeren).

Donnerstag, 30. Mai 2013

Buttermilk Magic Cake

Hab mal wieder amerikanische Blogs durchstöbert und "Magic Cakes" entdeckt. Ein Teig, der sich beim backen in unterschiedliche Schichten teilt: oben eine fluffige und unten eine pudding-artige Schicht. Klingt cool, oder?

Hab mich für einen Magic Cake mit Buttermilch entschieden und ihn mit Vanille und Orange aromatisiert - schmeckt bestimmt herrlich mit ein paar frischen Beeren dazu! Nächstes Mal ... heute hab ich leider keine da. Blöd, wenn Feiertag ist ;)



Zutaten (eckig 20x20cm oder rund 23cm):


4 Eigelb, Zimmertemperatur
170 g bzw. 3/4 cup Zucker
75 g bzw. 1/3 cup geschmolzene Butter (etwas abgekühlt)
85g bzw. 3/4 cup Mehl

1/4 TL Salz
500ml bzw. 2 1/4 cup Buttermilch
2 TL Vanille-Extrakt
Abrieb von einer Orange oder Zitrone (oder gemischt)

4 Eiweiß
1 EL Vanille- oder Orangenzucker

Ofen auf 150° Umluft vorheizen. Form leicht einfetten.

Die Eigelbe mit dem Zucker gründlich verschlagen, bis sich da Volumen verdoppelt hat. Die geschmolzene Butter unterrühen, dann das Mehl einarbeiten.

Die Buttermilch mit Salz, Extrakt und Abrieb mischen und zum Teig rühren. Die Eiweiß mit einem Esslöffel Zucker steif schlagen. Die Hälfte unter den Teig rühren (der ist recht flüssig), die andere Hälfte vorsichtig unterheben.

Ca. 60 Minuten backen. Der Kuchen sollte goldbraun sein und in der Mitte noch leicht wacklig.

Komplett auskühlen lassen, bevor man ihn anschneidet.

Freitag, 19. April 2013

Banana Cheesecake | Blueberry Topping

Ich liiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeebe Käsekuchen, Cheesecake und jegliches Gebäck dieser Richtung. Dafür lasse ich alles andere stehen!!!

Da ich noch ein paar überreife Bananen rumliegen hatte, hab ich heute diesen leckeren Banana Cheesecake gebacken. Mit einem Blueberry Topping harmoniert er genial! Nicht zu süß, schon fruchtig und soooo cremig :)



Zutaten für eine 23er-Form:
150 g Vollkorn-Butterkekse
60 g Butter
50 g weiße Kuvertüre

525 g Frischkäse
400 g Saure Sahne
250 g Bananenmus
150 g Zucker
50 g Vanillezucker
1 EL Stärke
3 Eier (L)

300 g TK-Blaubeeren
1 EL Stärke
2 EL Zucker
etwas Zitronenabrieb

Für den Boden die Kekse fein zerbröseln und mit der geschmolzenen Butter vermischen. In die gefettete Backform drücken. Bei 190° ca. 9 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und dann geschmolzene weiße Kuvertüre darüber gießen. In den Kühlschrank stellen.

Frischkäse und Zucker schaumig schlagen. Restliche Zutaten unterrühren. 

Wasserbad für den Ofen vorbereiten. Form in Alufolie einpacken. Käsemasse auf den Boden geben und bei 180° ca. 45 Minunten backen.

Kuchen auf Zimmertemperatur abkühlen lassen, dann in den Kühlschrank stellen. 

Für das Topping die aufgetauten Blaubeeren mit Saft aufkochen. Stärke einrühren und köcheln bis die Sauce eindickt. Über den Cheesecake geben und wieder kalt stellen.

Sonntag, 7. April 2013

Nachgemacht: Parmesan-Oregano-Sandwichbrot

Einer meiner absoluten Lieblings-Foodblogs ist Fütterungszeit. Viele amerikanische und auch deutsche, bodenständige Rezepte, aber immer mit einer gewissen Raffinesse und vielen Tipps rund um die Rezepte.

Vor kurzem hab ich ja nun endlich die perfekten Bürgerbrötchen gefunden, daher nun das nächste Projekt: das perfekte Sandwichbrot! Bei der Fütterungszeit habe ich dieses tolle Rezept für Parmesan-Oregano-Brot gefunden und heute ausprobiert. Der Teig lässt sich wunderbar verarbeiten und ist durch die Gewürze und den Parmesan unglaublich aromatisch. Die Konsistenz ist perfekt für Sandwiches, schön fluffig aber trotzdem stabil.

Die Mengenangaben sind in Cups und Löffeln, was ich sehr praktisch finde. Hab mir vor einiger Zeit aus England tolle Messlöffel mitgebracht - kann ich jedem nur empfehlen. Macht das Werken in der Küche um einiges leichter und hilft dabei Rezepte präziser auszuarbeiten.



Zutaten für 4 Sandwichbrote (oder 8 Brötchen...):
3 cups Mehl
1 Tütchen Trockenhefe
1 1/4 cups Milch
1 EL Salz
1/4 cup Olivenöl +  etwas zum Bestreichen
1 EL getrockneter Oregano + ein bisschen mehr fürs Topping
1/4 cup frisch geriebener Parmesan + ein bisschen mehr fürs Topping

Die Milch erwärmen, mach ich immer 2 Minuten in der Mikro (darf nur lauwarm sein), die Hefe darin auflösen. Olivenöl, Oregano und den Parmesan hinzufügen. Mehl und Salz in einer 2ten Schüssel mischen.

Langsam das Mehl und die Milch vermischen, bis ein Teig entstanden ist. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche kneten. In einer eingeölten Schüssel 1 - 1,5 zugedeckt Stunden gehen lasssen. Brote wie gewünscht formen. Mit Olivenöl bestreichen, mit Oregano und Parmesan bestreuen. Frischhaltefolie und Geschirrtuch drüber und nochmals 45 min gehen lassen.

Ofen auf 200° Ober/Unterhitze vorheizen, ca. 20 backen. Abdecken wenn's zu dunkel wird.


Dienstag, 2. April 2013

Rotweinkuchen

Dieses Rotweinkuchenrezept hab ich der Oma einer Freundin abgeluchst. Meine eigenen Omas haben leider kaum gebacken - aber dafür umso besser gekocht! Ich liebe das Gefühl ein altes Rezept zu backen. Ist irgendwie was besonderes, vor allem wenn der Kuchen sooooo saftig und aromatisch ist :)



Zutaten (passt in eine Kasten-, Guglhupf- oder Springform mit Rohrboden):
300 Gramm Butter
300 Gramm Zucker
6  Eier
2 Päckchen Vanillezucker
2 EL Kakaopulver
200 Gramm Raspelschokolade (zartbitter)
125 ml Rotwein
300 Gramm Mehl
1 Päckchen Backpulver
2 TL Zimt

200 g Puderzucker
2 EL Rotwein

Butter, Zucker und Vanille in eine Schüssel geben und schaumig schlagen, Eier einzeln nacheinander unterrühren. Zimt, Kakao, Raspelschokolade und Rotwein zum Teig geben und unterrühren. Mehl und Backpulver gründlich mischen und zum Teig sieben... zu einem glatten Teig verarbeiten. Backofen auf 175° Umluft vorheizen. Ca. 60min backen... abkühlen lassen. Puderzucker und Rotwein zu einem Zuckerguss verrühren und über den Kuchen geben.

Sonntag, 17. März 2013

Weiße Schokolade - Ingwer - Gugl

Der dieswöchige Sonntagskuchen war mal wieder eine sehr spontane Aktion. Mein Schatz hat irgendwie schlechte Laune, da hab ich überlegt was ihm besonders schmeckt: Ginger Ale und weiße Schokolade. Das müsste doch eigentlich super zusammen passen, oder? Mal schauen ob das Experiment gelingt!



Zutaten für eine normale Guglhupf-Form:
300 g Butter
150 g brauner Zucker
150 g weißer Zucker
6 Eier
2 TL Vanilleextrakt (oder 2 Tütchen Vanille-Zucker)
2 TL Zimt
2 TL gemahlener Ingwer
125 ml Ginger Ale

200 g weiße Raspelschokolade
300 g Mehl
1 Pck. Backpulver

Zuckerguss:
1 EL Zitronensaft
1 EL Ginger Ale
1/2 TL gem. Ingwer
1/2 TL gem. Zitronenschale oder Abrieb
ca. 100 g Puderzucker

Butter und Zucker schaumig schlagen. Eier nacheinander einzeln unterrühren. Aromen, Gewürze und Ginger Ale dazugeben und weiter rühren. Mehl, Backpulver und weiße Schokolade mischen und mit einem Teigschaber sanft unterrühren, bis der Teig gerade so zusammenkommt. In die vorbereitete Guglhupf-Form geben (fetten und mehlieren) und im Ofen bei 175° Umluft (vorgeheizt) ca. 60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen!

Die Zutaten für den Zuckerguss verrühren. Der Guss sollte ein dickflüssiger Lack sein. Über dem Kuchen von Löffel fließen lassen... mit weißer Kuvertüre wär's bestimmt auch lecker :)

Sonntag, 10. März 2013

Burger Buns

Was ne schwere Geburt! Seit Monaten bin ich auf der Suche nach den perfekten Burger Brötchen, hab zig Rezepte ausprobiert und war nie so richtig überzeugt. Meist waren sie zu kompakt... letzten Endes lag die Lösung sooo nah! Ich hab dieses Kartoffelbrot-Rezept nur minimal angepasst: Rezept halbiert für 4 XXL oder 6 normale Burger Brötchen. Vorm Backen mit "Eggwash" (Ei mit Wasser verquirlt) eingepinselt und mit Sesam bestreut. Das wars. Bin üüüüüüüüüüberglücklich, endlich hab ichs gefunden!



Rezept für 6 Burger Buns:
375 g Kartoffelpüree (mit 1 TL Salz)
65 ml warmes Wasser
1/2 Päckchen Trockenhefe
1 EL Olivenöl
355 g Mehl
1 TL Salz

1 Ei
Sesam zum Bestreuen

Die Hefe in das warme Wasserstreuen, eine Prise Zucker dazugeben und 5 Minuten warten, bis sich Bläschen bilden. Olivenöl zur Wasser-Hefe-Mischung geben und die abgekühlten (Hitze killt die Hefe!) Stampfkartoffeln hinein rühren.
Jetzt das Mehl und das Salz dazu geben. Alles gut durchmischen, am besten geht‘s mit dem Handmixer mit dem Knethaken. Die ersten 2 Minuten auf niedriger Stufe, dann die Geschwindigkeit hochfahren und 5 – 10 Minuten weiterkneten. Anfangs scheint der Teig vielleicht etwas trocken zu sein, aber je länger man knetet, desto weicher wird er. Also bitte niemals Wasser dazugießen.

Den Teig in eine Schüssel geben und mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken. 60 Minuten gehen lassen bzw. so lange bis er sich im Volumen verdoppelt hat.
Den Teig auf eine bemehlte Fläche geben und nochmals durchkneten. In 6 gleichgroße Stücke teilen. Um eine glatte Oberfläche zu erlangen arbeitet man vom Rand nach innen, zieht den Teig in die Mitte und zwickt ihn zusammen. Das macht man so lange rundherum, bis man ein rundes Brötchen mit einer glatten Oberfläche hat. 
Die Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und abgedeckt nochmals ca. 45 Minuten gehen lassen. Sie sollten nochmals deutlich größer werden. Gegebenenfalls das Brötchen mit der Hand etwas flacher drücken, damit es nicht zu hoch wird.
Das Ei aufschlagen und mit einem Schuss Wasser verquirlen. Die Brötchen damit einpinseln und mit Sesam bestreuen.
Bei 190° Umluft ca. 20 Minuten, bzw. bis die Oberfläche goldbraun ist, backen. Auf einem Gitter abkühlen lassen. Lassen sich prima einfrieren. Wenn man sie nicht direkt weiter verarbeitet, schneid ich sie immer kurz vorher auf und geb die Hälften in den Toaster.
Was man außer Burger noch damit machen kann, zeig ich Euch heut abend!